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Fakultät Maschinenbau
SPP 2476

Prozessübergreifende Modellierung in der Produktionstechnik


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Im Forschungsprojekt SPP 2476 werden in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Fertigungs-, Werkstoff-, Mess- und Regelungstechnik wissenschaftliche Grundlagen für die prozessintegrierte Eigenschaftskontrolle von Fertigungsprozessen wie Umformen, Schneiden und Schweißen für die Herstellung hochbelastbarer Bauteile entwickelt. Dies ermöglicht die methodengestützte Auslegung steuerbarer Fertigungsprozessabläufe, die Erkennung von Fertigungsfehlern und die Untersuchung der Mikrostrukturentwicklung während der gesamten Prozesskette unter Verwendung robuster Messsysteme und Inline-Sensoren.

Projektlaufzeit: 2025 bis 2028

Teilprojekt: Methodik zur ganzheitlichen Prozesskettenanalyse und -modellierung am Beispiel der Bipolarplatten-Fertigung

Ziel des Projekts ist es, die wichtigsten Kontroll- und Störvariablen entlang der Prozesskette und deren Einfluss auf die Produktqualität zu ermitteln. Die Zusammenhänge zwischen diesen Kontrollvariablen müssen untersucht werden, um fehlerfreie Bipolarplatten (BPP) zu erhalten. Zur Erfüllung der Qualitätskriterien muss ein Inline-Sensor entwickelt werden. Prozessfehler wie Ausdünnung des Blechs, Faltenbildung, Rissbildung, Abweichungen in der Ebenheit und Maßfehler müssen mithilfe moderner und innovativer Messtechnologien kontrolliert werden.

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